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Länderinformationen
Vietnam liegt im kontinentalen Südosten Asiens am südchinesischen Meer und dem Golf von Thailand. Laos und Kambodscha sind die westlichen Nachbarländer, China das nördliche. Durch alle drei Länder, die das eigentliche Indochina darstellen, fließt der Mekong, Lebensader des kontinentalen Südostasiens. Aus dem tibetischen Hochland über China kommend, fließt er im so genannten „Goldenen Dreieck“ ein Stück als Grenzfluss zwischen Myanmar (Burma), Thailand und Laos.
Zeitdifferenz
Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt + 6 Stunden (Sommerzeit: + 5 Stunden).
Trinkgelder`
Ein Trinkgeld wird in Indochina nicht erwartet, jedoch sehr geschätzt. Wenn Sie Ihren Reiseleitern für guten Service ein Trinkgeld geben möchten, sollten Sie ca. 2 bis 3 US$ pro Reisegast und Tag einplanen (für Ihre Fahrer ca. 1 bis 2 US$).
Gesundheitsbestimmungen
Für die Einreise sind keinerlei Impfungen verpflichtend vorgeschrieben. Wie für jede andere Reise in ein Tropengebiet werden Impfungen gegen Hepatitis, Typhus, Polio sowie eine Malariaprophylaxe/-standby empfohlen. Nähere Auskünfte erteilen Ihnen dazu die Tropeninstitute. Des Weiteren empfehlenswert sind eine gut ausgestattete Reiseapotheke sowie eine Auslandskrankenversicherung. Die medizinische Versorgung ist in Laos und Kambodscha nicht sehr gut, in Vietnam in den größeren Städten gut.
Allgemeine Länderinformationen Vietnam
Größe, Sprache und Bevölkerung
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Vietnam ist in Fläche und Bevölkerungszahl ungefähr genauso groß wie Deutschland mit einer Küstenlänge von mehr als 3000 km und tausenden von Inseln. Es beheimatet 54 Völker mit eigenen Sprachen und teilweise auch eigenen Schriften. Die größte ethnische Volksgruppe mit einem Anteil von ca. 85% der Gesamtbevölkerung bilden die Viet. Die offizielle Sprache und Schrift des Landes ist Vietnamesisch. Fremdsprachenkenntnisse sind in Vietnam weit verbreitet, insbesondere in den großen Städten und touristisch geprägten Orten. Einige wenige ältere Menschen sprechen Französisch, die Jüngeren verbreitet Englisch. Vietnamesen, die in Deutschland ausgebildet wurden oder längere Zeit dort gearbeitet haben, beherrschen zudem die deutsche Sprache.
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Klima
Im Norden Vietnams herrscht ein subtropisches und gemäßigtes Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen von November bis April zwischen 13 und 17°C; im Sommer hingegen um 29°C. Von April bis September kann es häufiger regnen.
Der Süden ist durch tropisches Klima und den Wechsel von Regen- und Trockenzeit geprägt. In der Regenzeit von Mai bis November gibt es kurze, aber ergiebige Schauer. Der heißeste Monat der Trockenzeit ist der April mit bis zu 34°C. Die durchschnittliche Temperatur in Saigon (Ho Chi Minh-Stadt) liegt im Jahresdurchschnitt bei 27°C.
Die Wetterscheide zwischen beiden Zonen ist der Wolkenpass in Zentral Vietnam, das eine Kombination aus dem Norden und dem Süden ist mit weniger Regen und höheren Temperaturen im südlichen und größeren Temperaturunterschieden im nördlichen Teil. Die Temperaturen liegen von November bis April zwischen 20 und 24°C, im Sommer zwischen 30 und 35°C. Es regnet besonders in den Monaten September bis November / Dezember.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Vietnam benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass der Bundesrepublik Deutschland, der noch mindestens sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss. Die Einreise ist nur mit einem gültigen Visum möglich. Für die Beantragung erhalten Sie bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin einen Musterantrag, den Sie ausgefüllt und mit einem Foto versehen zusammen mit Ihrem Reisepass und einer Visumsgebühr einreichen müssen.
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam
Elsenstraße 3, 12435 Berlin
Tel.: 030 - 536 30 108, Fax: 030 - 536 30 200
E-Mail:
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http://www.vietnambotschaft.org
Gern erledigt IndochinaTravels alle Visaangelegenheiten auf Wunsch für Sie. Bei kurzfristigen Reisen ist die Ausstellung eines Express-Visums in Deutschland oder bei Einreise am Flughafen möglich. Für Ihr Visum bei Einreise benötigen Sie eine Bestätigungsnummer, die Sie zuvor in Deutschland bei IndochinaTravels beantragen müssen. Ohne diese Nummer dürfen Sie nicht nach Vietnam fliegen. Bei Ausstellung des Visums vor Ort sollten Sie zwei Passbilder mitnehmen.
Das offizielle Zahlungsmittel in Vietnam heißt Dong. Ein Euro entspricht etwa 25.000 vietnamesischen Dong (Stand: März 2008). Es kann auch mit US$ bezahlt werden. Empfehlen würden wir immer eine Bezahlung in einheimischer Währung. Banken und Wechselstuben tauschen Reiseschecks (langwieriger Prozess) sowie Bargeld (Euro und US$). In den größeren Städten und Hotels kann auch mit Kreditkarten wie Visacard, American-Express oder Mastercard bezahlt werden und Geld mit Kreditkarte oder EC-Karte am Automaten abgehoben werden. Geldautomaten, an denen mit EC-Karte abgehoben werden kann, sind noch nicht so weit verbreitet.
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Hanoi
Die vietnamesische Hauptstadt zeichnet sich durch eine ganz besondere Atmosphäre aus europäischer Grandesse und asiatischer Geschäftigkeit aus. Die Altstadt mit ihren nach 36 Handwerksgilden benannten, schmalen Gassen und die breiten, von Bäumen und Villen gesäumten Boulevards aus der französischen Kolonialzeit bestimmen das Stadtbild. Direkt im Herzen Hanois erstreckt sich der Hoan Kiem - See („See des zurückgegebenen Schwertes“) mit seiner Schildkröten-Pagode. Ein besonderes Highlight ist das berühmte Wasserpuppentheater; eine abendliche Vorstellung dieses traditionsreichen Theaters sollten Sie keinesfalls verpassen.
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Halong-Bucht und Insel Cat Ba
Vor einigen Jahren wurde die 1.500 km² große und mehr als 3.000 Inseln und Kalksteinfelsen sowie zahlreiche Höhlen und Grotten umfassende Halong-Bucht zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Der Name Ha Long („herabsteigender Drache“) rührt von einer Legende her, derzufolge ein Drache von einem Berg herabstieg, mit seinem mächtigen Schwanz tiefe Täler in die Landschaft zog und durch seinen Sturz ins Meer eine große Überschwemmung verursachte. Unbedingt sollten Sie das faszinierende Panorama der Halong-Bucht vom Schiff aus erleben.
Einer der schönsten Nationalparks Vietnams befindet sich auf der Insel Cat Ba. Deren wunderschöne Landschaft ist geprägt von tropischen Wäldern, Seen, Wasserfällen und Höhlen. An ihrer Küste erstrecken sich weite Sandstrände und Korallenriffe. Hier sind Robben und Delphine zu finden.
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„Trockene Halong-Bucht“ und Cuc Phuong - Nationalpark
Einen landschaftlichen Höhepunkt bietet die Umgebung von Ninh Binh, auch „Trockene Halongbucht“ genannt. Das bizarre Kalksteingebirge und die von Reisfelder und zahlreichen Kanälen geprägten Ebenen lassen die Verwandtschaft zur „echten“ Halong-Bucht unverkennbar werden. Ninh Binh ist ein guter Ausgangspunkt für Bootsfahrten zu den heiligen Tam Coc Höhlen und für Ausflüge zum Cuc Phuong Nationalpark, der zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten und eine Primatenauffangstation beheimatet, die von großer internationaler Bedeutung ist. |
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Nördliches Bergland um Hoa Binh
Hoa Binh liegt in einem wunderschönen Hochlandtal im Nordwesten des Landes. Umgeben von niedrigen Bergen lädt es zu Ausflügen in die Dörfer der Bergstämme in der Umgebung ein. Hier wohnen die Bergvölker der Muong und der weißen und schwarzen Tai, die seit Jahrhunderten ihre traditionellen Lebensweisen bewahrt haben.
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Sapa
Der einst von den Franzosen als Erholungsort gegründete Ort Sapa auf über 1700 Metern ist von einer idyllischen, traumhaften Berglandschaft umgeben. Hier liegt auch Vietnams höchster Berg Fansipan, von dem aus fantastische Ausblicke möglich sind. Verschiedene ethnische Minderheiten (Hmong, Dao, Thai u.a.) leben in der umliegenden Region. Ihr ganzer Trachtenreichtum kommt besonders auf dem Markt in Sapa zur Geltung, der sich über verschiedene, durch Treppen verbundene Straßen erstreckt, und dem Sonntagsmarkt von Bac Ha.
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Mai Chau
Etwa 80 km südlich von Hanoi liegt Mai Chau. Hier wohnt die ethnische Minderheit der Thai, die sehr entfernt mit Stämmen in Thailand verwandt sind. Manche bezeichnen das Tal von Mai Chau als zweites Sapa. Hier können Sie in einem traditionellen Haus auf Stäben übernachten. |
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Zentral Vietnam
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Hue
Unter den Kaisern der Nguyen-Dynastie war Hue von 1802 bis 1945 die Hauptstadt Vietnams. Diese traditionsreiche Stadt wird durch den „Parfümfluss“ durchschnitten. Am Nordufer liegt die Zitadelle und der geschäftige Markt; am Südufer breitet sich die von großzügigen Alleen aus der Kolonialzeit durchzogene Beamten- und Geschäftsstadt aus. Außerhalb der Stadt befinden sich die prächtigen Mausoleen der vietnamesischen Kaiser. Hue beeindruckt noch heute seine Besucher mit seiner allgegenwärtigen Ruhe und Ausgeglichenheit. Hier können Sie die besinnliche, spirituelle und ruhige Seite der vietnamesischen Kultur entdecken. |
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Der Wolkenpass
Die Strecke von Hue nach Danang gehört zu den spektakulärsten und historisch wichtigsten des Landes. Auf 1.219 Meter Höhe liegt der „Wolkenpass“ (Hai Van), Wetterscheide und Kulturgrenze zwischen Norden und Süden des Landes. Der Wolkenpass trennt Vietnams subtropische Region im Norden von der tropischen im Süden. An keiner anderen Stelle Vietnams reichen die Gebirge so nahe und so massiv an das Meer heran. Von hier haben Sie besonders interessante Ausblicke auf Danang mit den Marmorbergen, die schneeweißen Sandstrände und die leuchtend grünen Reisfelder. |
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Danang
In der Hafenstadt Danang befindet sich das Cham-Museum mit der weltgrößten Sammlung von Statuen und Flachreliefs des Champa-Königreiches aus der Zeit zwischen dem 3. und 14. Jahrhundert. Von Danang aus können Sie eine Reihe interessanter Ausflüge unternehmen, wie etwa zur China Beach, einem der schönsten Sandstrände Vietnams, oder zu den Marmorbergen, die die fünf Elemente Wasser, Holz, Feuer, Metall und Erde symbolisieren. |
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Hoi An
Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war Hoi An unter dem Namen Faifo eine der wichtigsten Hafen- und Handelsstädte in Südostasien und Zentrum des Austauschs zwischen Orient und Okzident. Heute ist Hoi An mit seinen Hunderten von historischen Gebäuden ein wahres Schmuckkästchen für Touristen. Absolut sehenswert sind die Kaufmannshäuser im chinesischen Stil des 19. Jahrhunderts, die überdachte japanische Brücke von 1593 und der chinesische Fukien-Tempel. Die UNESCO hat dies erkannt und die Altstadt als Weltkulturerbe anerkannt. |
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My Son
60 km südwestlich von Danang und damit gut 30 km südwestlich von Hoi An liegt die Tempelstadt My Son, das einstige religiöse Zentrum des Volkes der Cham. Vom 7. bis ins 17.Jahrhundert bauten die Cham für jeden König einen Tempel, allerdings sind heute von ursprünglich 70 Bauwerken nur noch etwa 20 erhalten. Die Ruinen der heiligen Stadt liegen in einem idyllischen Tal, umgeben von üppiger tropischer Natur.
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Süd Vietnam
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Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt)
Nirgendwo anders in Vietnam treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander wie in Saigon, das heute offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt heißt. In den Himmel strebende, gläserne Hochhäuser überragen französische Kolonialvillen; imposante Gebäude in modernem Stil stehen neben antiken Pagoden. Das ehemalige „Paris des Ostens“ hat sich zur größten Stadt und Wirtschaftsmetropole des Landes entwickelt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die zahlreichen historischen Gebäude, der große Benh Thanh Markt sowie das Chinesische Viertel (Cholon).
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Cu Chi
In den Jahren des Krieges gegen die Franzosen und Amerikaner gruben die Kämpfer des Viet Minh Tunnel zur Aufbewahrung von Vorräten, zum Schutz vor Bomben und als Verstecke. Einen Teil dieses über 200 km langen Tunnelsystem können Sie bei Cu Chi besichtigen. Der Eingang in die Erde wurde extra für westliche Besucher erweitert, damit diese auch hinein können. |
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Tay Ninh
Die Sekte oder Religion der Cao Dai hat in Tay Ninh ihre farbenprächtige Kathedrale errichtet, um dort ihre heiligen Zeremonien auszurichten. Der Bereich ist ähnlich autark wie der Vatikan. Besonders interessant für jeden Besucher ist die einzigartige Mischung verschiedener religiöser Glaubensrichtungen (Christentum, Buddhismus, Konfuzianismus, Islam), die sich nicht nur im Glauben sondern auch der Architektur widerspiegelt, die sehr farbenfroh ist. |
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Nha Trang
Für erholsame Urlaubstage bietet sich die malerische Küstenstadt Nha Trang mit seinen von Kokospalmen gesäumten, hellen Sandstränden an. Sie gilt als Cote de’ Azur Vietnams. Sie können Tauchen oder von hier aus Bootsausflüge machen, um die kleinen, unbewohnten Inseln in der Bucht für sich zu entdecken. Und während Sie in Ihrem Hotel schlafen, sind Fischer dabei, frischen Fisch und Meeresfrüchte für Sie an Land zu bringen. |
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Phan Thiet
Der zwischen den ehemaligen Fischerdörfern Phan Thiet (heute ein Stadt von 100.000 Einwohnern) und Mui Ne liegende, mehrere Kilometer lange Strandabschnitt ist heute einer der bekanntesten Strandorte mit Hotels, Wassersportanlagen und Golfplätzen. Dennoch hat sich der schläfrige Charme der Orte im Laufe der Zeit nicht verändert. Ein herrlicher Strand mit fast 20 m hohen weißen und roten Sanddünen, ein kleiner Canyon und ein malerischer Hafen laden zum Verweilen ein. |
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Dalat
Die „Stadt des ewigen Frühlings“ ist heute Vietnams beliebtester Ferienort in den Bergen. Kühl, ruhig und mit reicher Vegetation gesegnet, bietet Dalat all denen Zuflucht, die sich von der Hektik der Großstädte erholen möchten. Gegründet wurde Dalat als Erholungsort von den Franzosen, einige koloniale Gebäude existieren noch: Villen mit schönen Blumengärten, in denen Rosen, Mohnblumen und Geranien mit der einheimischen Flora wetteifern, machen bis heute den besonderen Reiz Dalats aus. Der auf einer gut 1500 Meter hohen Hochebene gelegene Ort eignet sich auch sehr gut für ausgedehnte Wanderungen oder als Ausgangspunkt für die Fahrt nach Nha Trang oder ins zentrale Bergland von Buon Ma Thuot, Kontum und Pleiku (und von dort weiter nach Hoi An). |
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Zentrales Bergland: Buon Ma Thuot, Pleiku, Kontum
Im zentralen Bergland, dem Zentrum des Kaffeeanbaus – Vietnam ist zweitgrößter Exporteur der Welt, leben viele ethnische Minderheiten und die letzten Elefanten Vietnams. Einige Gebiete und Dörfer ethnischer Minderheiten dürfen nur mit einheimischen Guides besucht werden und sollten deshalb vorab über A IndochinaTravels sia Sky Tours gebucht werden.Buon Ma Thuot, das nicht ganz so hoch liegt wie Dalat, ist die Hauptstadt der größten Provinz des zentralen Hochlands, die sich 240km Grenze mit Kambodscha teilt. Die Provinz ist Heimat der Mnong, der Ede und der Rhade, die in Langhäusern wohnen. Die Ede leben matriarchalisch. Von hier aus können schöne Wanderungen in die Dörfer der ethnischen Minderheiten unternommen werden. Im größten Wildreservat Vietnams, dem Yok Don Nationalpark, leben neben Tigern, Bären und Leoparden auch Elefanten; es gibt auch ein Elefanten Trainings Zentrum. In der Umgebung existieren viele Wasserfälle, die bekanntesten sind der Dray Sap und der Dray Nur. Auf dem Weg nach Pleiku liegt der See Lak. Hier leben die Jarai und die Bahnar, die besondere Totenriten haben. Die waldreichere Gegend, viele Wälder werden aufgeforstet, ist touristisch sehr wenig erschlossen. |
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Das Mekong-Delta
Bevor der Mekong-Fluss nach seiner langen Reise ins Meer mündet, bildet er ein Delta aus neun Armen, die sogenannten „neun Drachen“ (Cuu Long). Diese Mündungsarme stellen den Lebensmittelpunkt der Menschen im südlichsten Teil Vietnams dar; der Großteil ihres Lebens findet auf dem Wasser statt. Das Tor zum Mekong-Delta ist My Tho mit seinen großen Obstplantagen und Schlangenfarmen. Wegen seiner fruchtbaren Felder wird das Delta auch als Reiskorb des Landes bezeichnet. Hier gibt es noch die traditionellen schwimmenden Märkte (z.B. in Can Tho oder Cai Rang). |
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Insel Con Dao
Das Con Dau Archipel besteht aus 14 Inseln und befindet sich etwa 200 km südlichöstlich von Saigon. Um 1862 wurde es zu einer berüchtigten Gefängnisinsel ausgebaut. Der 1993 etablierte Nationalpark nimmt annähernd zwei Drittel der gesamten Inselfläche ein. Die Gewässer werden von vielen verschiedenen Fischarten und Delphinen bevölkert. Zwischen Mai und September kriechen Seeschildkröten an Land und legen Eier. Die touristische Erschließung von Con Dao steht noch bevor, noch ist diese Insel unberührt und einsam. |
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